Der Wahlkampf ist bereits in vollem Gang, Politiker aller Parteien suchen das Licht der Öffentlichkeit, um für ihre Sache zu werben - und die Medien freuen sich über Schnitzer und Versprecher.
Gestern gab Enda Kenny, Vorsitzender von Fine Gael und der größte Herausforderer von Noch-Premier Brian Cowen, im Radio ein Interview. Dabei verkündete er freudig, dass seine Partei eine neue Internet-Seite hat. Nur leider fiel ihm gerade das Wort "Website" nicht ein. Er stammelte:
Besagte neue Internet-Seite von Fine Gael hat es tatsächlich in sich. Direkt auf der Startseite wird der Besucher mit der Frage konfrontiert: "What do you think has gone wrong in the country?" O ha, eine Fangfrage, um das politische, wirtschaftliche, finanzielle und gesellschaftliche Hintergrundwissen der Wählerinnen und Wähler zu testen?

Unter dem Motto "Let's make a better Ireland" können Besucher gleich ihre Vorschläge zur Verbesserung der Lage der Nation einreichen. Anbei gibt es eine Prioritätenliste, aus der der Besucher auswählen darf und so das Parteiprogramm für Fine Gael vorgeben kann. Sollte man sich erstmal "Get our country back to work" vornehmen? Oder vielleicht mit "Fix the public finances" starten? Oder doch eher mit "Stop wasting public money"?
Fine Gael ruft die Bürgerinnen und Bürger zu aktiver Teilnahme auf. An sich sehr löblich. Könnte es aber sein, dass man bei Fine Gael noch keine rechten Ideen hat, wie man das Land wieder auf Vordermann bringen könnte? Na ja, bis zur Wahl sind es ja noch ein paar Wochen. Vielleicht geht bis dahin ja doch noch der rettende Vorschlag auf Enda Kennys "Web Connection Point" ein.
Gestern gab Enda Kenny, Vorsitzender von Fine Gael und der größte Herausforderer von Noch-Premier Brian Cowen, im Radio ein Interview. Dabei verkündete er freudig, dass seine Partei eine neue Internet-Seite hat. Nur leider fiel ihm gerade das Wort "Website" nicht ein. Er stammelte:
"... our new ... äh ... our new ... äh ... web ... äh ... web connection point. Yesterday we had 25.000 visits."Hmm, ein "Web Connection Point" also. Handelt es sich dabei um die neue technologische Geheimwaffe von Fine Gael? Oder hat der Mann einfach nur keinen rechten Plan von der Sache?
Besagte neue Internet-Seite von Fine Gael hat es tatsächlich in sich. Direkt auf der Startseite wird der Besucher mit der Frage konfrontiert: "What do you think has gone wrong in the country?" O ha, eine Fangfrage, um das politische, wirtschaftliche, finanzielle und gesellschaftliche Hintergrundwissen der Wählerinnen und Wähler zu testen?

Unter dem Motto "Let's make a better Ireland" können Besucher gleich ihre Vorschläge zur Verbesserung der Lage der Nation einreichen. Anbei gibt es eine Prioritätenliste, aus der der Besucher auswählen darf und so das Parteiprogramm für Fine Gael vorgeben kann. Sollte man sich erstmal "Get our country back to work" vornehmen? Oder vielleicht mit "Fix the public finances" starten? Oder doch eher mit "Stop wasting public money"?
Fine Gael ruft die Bürgerinnen und Bürger zu aktiver Teilnahme auf. An sich sehr löblich. Könnte es aber sein, dass man bei Fine Gael noch keine rechten Ideen hat, wie man das Land wieder auf Vordermann bringen könnte? Na ja, bis zur Wahl sind es ja noch ein paar Wochen. Vielleicht geht bis dahin ja doch noch der rettende Vorschlag auf Enda Kennys "Web Connection Point" ein.
2 Kommentare:
Ach für Politiker sind die zitierten Vorschläge doch schon Gold wert. So schön vage und undifferenziert. "Wasting Money"... Was wasted money ist, ist immer eine Sache der Perspektive. Aus Sicht des Pöbels ist ein S600 als Dienstwagen wasted money, aus sicht des chauffierten Politikers angemessene Fortbewegung.
Und der Wähler fühlt sich respektiert, weil er auf einer Website Vorschläge zur Lösung der Probleme einreichen darf. Nur bewirken werden die nicht viel ...
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